Ambulante Gesundheitsförderung  
 
 
 

Philosophie
Der Begriff Sport entstand bei uns in Deutschland, als Spiele wie Rugby, Cricket, Tennis und Fußball im 19. Jahrhundert aus England importiert wurden. Die Importeure waren meistens Studenten, die sich in Karlsruhe vornehmlich auf dem Engländerplatz trafen, um diese „exotischen“, „sinnlosen“ Bewegungsformen auszuüben. Fakt ist, dass die Anhänger dieser Sportarten auf eine straff organisierte, quasi-militärische Turnerschaft trafen, die Bewegung, welche über das alltägliche Maß hinaus ging, als männliches Erziehungsideal sahen, und einen direkten Bezug zur Gesellschaft herstellten ( Wehrkraft ).

Etwa hundert Jahre später, in den 90ern, bestand (und es besteht jetzt immer noch) eine Dualität des Bewegungsdenkens eines Freizeitsportlers: Erlebnis- und Mannschafts- bzw. Gruppensportarten stehen dem reinen Muskelkrafttraining gegenüber, das doch etwas „für Alte, Kranke und Bodybuilder ist“.

In modernen Fitness-Clubs kann beides kombiniert werden. Das Erlebnis findet beim Spinning, Pumping, in der Aerobic-Stunde oder in der Sauna statt, das Krafttraining im Geräteraum.

Es war unser erstes Anliegen, diese Polarität aufzulösen, und Muskelkraft sowie Spaß in einen kausalen Zusammenhang zu bringen. Für uns gilt, dank unserer jahrelangen Erfahrung in der orthopädisch - traumatologischen Rehabilitation :

Mit mehr funktioneller Muskulatur hat der Mensch mehr und länger Spaß an Sport und Spiel, ist aber auch effektiver bei seiner Erwerbstätigkeit.

Ein zweiter Ansatz unserer Entstehungsgeschichte war die offensichtliche Notwendigkeit, die qualitative und zeitliche Lücke zwischen Behandlungsende oder -fortsetzung und Alltagsbelastung bei Arbeit und/oder Sport zu schließen.

Bewusstes Bewegen fördert die Körperwahrnehmung - weg vom behandelt werden hin zum Handeln.